Neuigkeiten von der Hörbuch-Front

pixabay_kopfhörer_ausschnittWie der eine oder andere ja schon mitbekommen hat, wird es das Drachenkind bald auch im Hörbuch-Format geben. Fertig sind die Audio-Dateien schon seit einer kleinen Weile, und jetzt habe ich auch endlich einen guten Vertrieb gefunden!

Die letzten Wochen habe ich jede Minute, die ich nicht in Familie, Kind, den Brot-Job oder diverse grippeähnliche Krankheiten investiert habe, an der Veröffentlichung des Hörbuchs gearbeitet. Damit ihr euch vorstellen könnt, was das bedeutet, wollte ich heute mal darüber schreiben. Im ersten Moment klingt es vielleicht ganz einfach: Man hat Daten auf seinem Rechner liegen, lädt die irgendwo hoch, zahlt einen kleinen Unkosten-Beitrag und voilà, meine Fans können über audible das Hörbuch herunterladen!

Weit gefehlt. Leider leider weit gefehlt.  -.-

Ich habe mich jetzt Tag und Tag mit feiyr.com herumgeschlagen – einem angeblich tollen Distributor, der einem für kleines Geld den Sprung auf die namhaften Plattformen Amazon, iTunes, Audible, buecher.de, Media Markt, Spotify und so weiter ermöglicht. Dazu noch 80 % vom Netto-Erlös und eine faire Rechteverteilung. Klang ja ganz gut! Das Problem? Das Drachenkind hat im WAV-Format 12 Gigabyte. Das bedeutet nächtelange Uploads, selbst wenn alles glatt läuft (wir haben eine 1MBit Leitung!! KOTZ!!). Es lief aber nicht alles glatt. Es lief genau genommen überhaupt nichts glatt. Die Webseite ist nämlich leider von Studenten oder Kindergartenkindern oder so programmiert worden. Das geht beim Login los, der einen nach 10 Minuten in den Timeout schickt und dann natürlich alle Uploads abbricht. Habe ich erwähnt, dass EIN KAPITEL vom Drachenkind gut und gerne mal zwei Stunden Upload-Zeit benötigt? Und dass es insgesamt 55 Kapitel sind? Nein? Tja, jetzt wisst ihr’s. Auch andere Upload-Möglichkeiten über Umwege, über ne Dropbox oder noch ganz anders brachten keine Besserung, denn die Seite an sich ist einfach scheiße gemacht. Kurzum, ich bin verzweifelt und habe heute morgen dafür gesorgt, dass mein Account bei Feiyr gelöscht wird. Ob ich mein dort schon investiertes Geld wiedersehen werde? Das Geld, das die Fritzen mir schonmal fleißig abgebucht haben für irgendwelche ominösen Zahlencodes, die jedes Lied für den Vertrieb braucht? Ich werde es erleben, mache mir aber ehrlich gesagt keine großen Hoffnungen.

Aber jetzt kommen die guten Nachrichten: Ich habe einen wesentlich besseren Distributor ausfindig gemacht! Der heißt recordJet. Dort habe ich heute Morgen meinen Account angelegt, meine Sachen ausgewählt und jetzt laufen die Uploads ganz reibungslos!!!! Natürlich dauert es alles, schließlich kann auch dieser Dienst nichts für meine lahme Internet-Leitung und die Tatsache, dass ich nunmal nicht zwei Songs von drei Minuten Länge vertreiben möchte, sondern 12 Gigabyte bzw. 20 Stunden gesprochenes Wort. Aber schon jetzt sind die ersten 15 Kapitel oben. Gut, bis alle 55 da sind, wird auch das etwas dauern. Aber ich habe wieder Hoffnung, dass es läuft.

Das wollte ich euch jetzt einfach mal berichten, damit ihr seht, dass ich nicht etwa Däumchen drehe und vor mich hin prokrastiniere. Ich halte euch natürlich weiter auf dem Laufenden, wie es an der Hörbuch-Front weitergeht. Wäre doch wirklich gelacht, wenn ich mich jetzt – kurz vor Schluss – noch unterkriegen lasse! :)

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