BuchmesseCon: Buchnerds unter sich!

So, endlich komme ich auch mal zu meinem BuCon-Nachbericht! Die Convention war ja auch “erst” am 14. Oktober, nicht wahr? Aber ich hab schon gemerkt, ich bin da in guter Gesellschaft, alle anderen haben eben auch noch so ein störendes Leben nebenher! :D

Lesungsprogramm_2017Schon das Programm hatte es echt in sich – und das ist nur der Vormittag! Dass die überaus erfolgreiche Newcomerin Elea Brandt aus ihrem Debüt “Opfermond” lesen würde, hatte ich schon eine Weile gewusst und natürlich bin ich brav erschienen. Kunststück, sie las ja auch direkt vor mir im gleichen Raum! :D Eine sehr schöne Überraschung für mich war, dass kurzfristig auch die Gewinnerin des #dspp, Madeleine Puljic, aus ihrem Gewinner-Roman “Noras Welten” vorlas. Leider überschnitt sich das ganz fies mit Elea und mir. Ich darf mich einfach glücklich schätzen, beide auf der Convention “richtig” kennengelernt zu haben und nun meine Freundinnen nennen zu dürfen!

 

Natürlich ist es bei DEM Programm wirklich nicht leicht, alles zu sehen und hören, was einen interessiert. Und da ich sowieso selten im Voraus Pläne ausarbeite, habe ich um 12 Uhr einfach erst einmal selbst meine Lesung im Raum namens “Holodeck” hinter mich gebracht und dann weitergesehen. Und die ist fantastisch gelaufen! Der Raum war zwar nicht gross, aber ich bin sowieso schon froh, es neben derart hochkarätigen Gästen aufs Programm geschafft zu haben. Von einer Beschwerde bin ich also seeeehr weit entfernt. ;)TA_BoCon_Autorenseite_2017

 

 

Wie immer war mir ohnehin die Qualität wichtig. Denn was bringt einem eine Lesung, wenn die hinteren zwei Reihen am Handy spielen und der Rest betreten auf den Teppich schaut? Meine bezaubernden Lesungsbesucher – darunter übrigens drei Kinder!! – waren von Anfang bis Ende gefesselt und einfach “dabei”, soweit ich das beurteilen kann. Und das ist doch das, was zählt. :) Hier unten übrigens mein Lieblingsbild: Madeleine und ich vor dem hochoffiziellen “BoCon-Mobil”.

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Selbst habe ich dann noch zwischendurch ein signiertes Exemplar von “Die Spur der Bücher” abgegriffen und bin sogar von der FNP fotografiert und ausgefragt worden. Was die Vögel von der Zeitung dann allerdings bewegt hat, meinen Kopf in ihrem Artikel abzuschneiden, das werde ich wohl nie verstehen! *lach*  Also Online-Journalismus geht meiner Meinung nach ein bisschen anders. Ich hab einen Derf-Schein aus dem Bereich, ich darf das sagen. ;)

Egal! Es war ein klasse Tag, ich habe tolle Leute kennengelernt und ich bekomme unter (Buch-)Nerds vor allem immer wieder eine wichtige Dinge bestätigt: 1) Nein, der Anspruch und die Fantastik sind nicht tot. Dein Buch hat 700 Seiten und 35 Subplots? Macht nichts, raus damit! 2) Es gibt tatsächlich Menschen, die sich für das Gleiche interessieren, wie ich. Ich habe schon im letzten Post gesagt, wie mich das fasziniert, denn ich hatte die Hoffnung langsam aufgegeben. Und 3) Nein, die Menschen sind nicht alle schlecht. Manche bringen dir an dem Tag, an dem du ihre Bekanntschaft gemacht hast, dein Roll-Up nach Hause, das du Honk hast in der Halle stehen lassen!!! (An dieser Stelle nochmal einen riesigen Dank an Dieter Hofher, das werd ich dir nicht so schnell vergessen!)

fnp_abgeschnittener-kopf

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