Filofaxing für Autoren!

filofax_notebookIch gebe es gerne zu: Ich bin frisch verliebt! Und zwar in mein neues Filofax Notebook!

Vielleicht hat es der eine oder andere schon an anderer Stelle gemerkt: Ich bin Ingenieurskind. Das heißt: Dinge, die andere Menschen ziemlich sinnlos finden, lösen bei mir Begeisterungsstürme aus, weil sie so gut DURCHDACHT sind. Und hier kommt es ins Spiel: Das Notizbuch mit herausnehmbaren Seiten! *schmacht*

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich schreibe zusammenhangslos, und dazu stehe ich. Im Gegensatz zu Plottern, die mit dem Schreiben gar nicht anfangen, bevor nicht alles 100 % (z)erdacht ist, bekomme ich etwas in diesen ganz bestimmten Teil meines Gehirns hinein erzählt und lege los. Und ja, das passt nachher zusammen. Ganz wunderbar sogar. Das ganze stellte mich bisher aber vor ein scheinbar unlösbares Problem, denn auch wenn ich meine Paperblanks über alle Maßen liebe, ich habe nachher Kraut und Rüben darin.

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Da findet sich dann eine 16-seitige Fanfiction auf meine Lieblingsband zwischen Szenen(stücken) von Drachenkind II und III, dann wieder ein wichtiger Satz für mein Nebenprojekt ‘Airborn’, dann ein tolles Zitat, dann wieder etwas für DK II. Nun könnte man ja sagen, das Genie überblickt das Chaos, aber Zeit und Nerven kostet das ständige Blättern und Suchen trotzdem. Es ist einfach nie alles von einem Projekt beisammen. Und einen Terminkalender musste ich zusätzlich auch noch herumschleppen. Wirklich keine Ideallösung.

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Jetzt endlich wurden meine Gebete erhört! Mein nagelneues Filofax Notebook in A5 hat – wie schon gesagt – Seiten, die man an einer Stelle herausnehmen und an anderer Stelle wieder einheften kann. Und zwar ohne einen sackeschweren, fetten, metallenen Ringbuchmechanismus in der Mitte, wie ihn die Filofax Terminplaner alle haben. Mag ja sein, dass Geschäftsleute und Hochzeitsplaner so ein Monster gerne mit sich rumschleppen, für mich ist es zu fett. Das Notebook ist dagegen gerade einmal 1,5 cm dick und herrlich leicht – mitsamt aller Register, Kalenderblätter und Seiten, die ich dort drinnen haben will.

Und wie sieht *meines* nun aus? Ich dachte, ich gebe euch mal eine kleine Tour ^^

Es ist übrigens ganz einfach, die Art von Löchern in die Seiten zu machen, die man braucht. Man benötigt einfach nur eine Lochzange und ein Cutter-Messer, dann kann man sich Papier und Register selbst herstellen! Die hübschen Bilder für die Registerblätter sind von planneraddiction.com, die neutral gehaltenen Kalender-Elemente von philofaxy.com. Und das Washi-Tape ist natürlich aus dem Bastelgeschäft meines Vertrauens *hust*
Extra-Tipp: Wenn ihr einen Planer besitzt und bloggt, dann ladet euch das “Blog Post Ideas”-Insert von paperbased.net herunter. Das hat mich jetzt schon davor bewahrt, zig Blog-Ideen zu vergessen!

So, Schluss jetzt. ^^ Ich hoffe, ich habe euch jetzt nicht erschlagen, sondern viel mehr angefixt, dem Filofaxing auch mal eine Chance zu geben. Auf Youtube tummeln sich ungefähr 2 Millionen Glitzereinhornfluffelvideos zu dem Thema, aber ich habe es – typisch Ingenieurskind – lieber ein bisschen gesetzter und un-bunter und un-glitzeriger. ;)

Have fun, write on… and stay organised!

eure Tanja

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