Osteopathie hilft nur den Knochen? Ja von wegen!

pixabay.deIch habe mir vor ein paar Wochen meine erste osteopathische Behandlung gegönnt. Interessanterweise hat die aber überhaupt nicht das gebracht, was ich gehofft hatte – sondern etwas viel besseres!

Jenseits der 30 beginnen leider die ersten kleinen Wehwehchen, Verspannungen und Co, einem den Alltag zu vermiesen. Und weil mein vegetatives Nervensystem seit der Geburt meines Sohnes zusätzlich zu glauben scheint, es käme damit davon, mich wie ein Ochse schwitzen zu lassen, war es an der Zeit, mal die Zügel selbst wieder in die Hand zu nehmen und mich ausgiebig “einrenken” zu lassen. Dabei geholfen hat mir die wunderbare Ulrike Reuter von www.fachpraxis-reuter.de/ in Hanau bei Frankfurt/Main. Dreimal war ich bei ihr. Und was soll ich sagen? Es hat sich tierisch gelohnt, aber nicht so, wie wir das geplant hatten. ^^

Tatsächlich habe ich lange mit mir gerungen, ob ich diesen Artikel überhaupt verfassen soll. Aber ich ziehe solch einen anhaltenden Effekt aus den Behandlungen mit ihr, dass ich gar nicht anders kann, als mal darüber zu schreiben.

Vorweg: Ja, ich schwitze leider immer noch. Nicht wirklich krankhaft viel, da gibt es ganz andere Extreme. Aber in meiner Jugend habe ich NIE – nie nie nie – merklich geschwitzt, und deshalb ist meine Messlatte wohl etwas verzerrt. An diesen neuen Zustand werde ich mich also wohl gewöhnen müssen. Auch mein Tinnitus hat nur mal kurz Pause gemacht, als Nacken und Kiefer frisch eingerenkt waren. ABER: Mein kreativer Output über den Monat hat sich, seit ich bei ihr war, völlig verändert! 

Was meine ich damit? Ganz einfach: Normalerweise hat der Monat (ganz besonders der einer Frau) ja so seine Höhen und Tiefen. Er begann – jedenfalls bei mir – absolut spektakulär, flachte dann mehr und mehr ab und am Ende wollte ich mich, kaum zu zusammenhängenden Worten und Gedanken fähig, unter einem Stein verkriechen. Bisher.
Jetzt kann ich die Ideen ehrlich gesagt kaum zurückhalte. Ich höre meine Figuren glasklar, kann sie noch besser “greifen”. Jeden Tag spuckt mein Gehirn zuverlässig Neues aus – pfeiff auf den Zyklus. :D Da wundert sich die Journalistin in mir natürlich, wie zur Hölle das zustandekam: Sind es Ulrikes absolut begabte Hände? Ist es ihre Hochsensitivität, die sie im Sinne ihrer Patienten gekonnt einzusetzen weiß? Ist es der vielfach gerühmte Chakren-Ausgleich oder reiner Zufall? Und vor allem: Haben auch andere diese Erfahrung schon einmal gemacht und sollte jeder mit einer saftigen Schreibblockade mal beim Osteopathen vorbeischauen??

Ich weiß es nicht. Wie immer hätte ich gerne viele kluge Antworten, aber ich kann damit einfach nicht dienen. Ich kann nur berichten, was bei mir ausgelöst wurde. Und wodurch dieser anhaltende Kreativitätsschub ausgelöst wurde, ist mir schon gleich ganz egal. Ich persönlich kann mir mehr als nur gut vorstellen, dass der Körper diese berühmt-berüchtigten Chakren hat (wer bin ich, 10.000 Jahre chinesische Medizin einfach mal nicht anzuerkennen?), aber ob die Balance der Energieflüsse wirklich damit zusammenhängt, ist mir gelinge gesagt schnuppe. Ich freue mich einfach wie ein Kind, dass meiner Kreativität Tür und Tor geöffnet wurde. Und wenn ich tatsächlich mal in ein tiefes, kreatives Schaffensloch fallen sollte – was bisher nicht abzusehen ist – dann weiß ich jedenfalls, wo ich hingehe. :)

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